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Lamellen

Eine zunehmend beliebte Möglichkeit des Sonnenschutzes sind Lamellen, generell bezeichnet als Vertikallamellen oder Lamellenvorhänge. Das Besondere an ihnen im Vergleich zu Rollos oder Plissees ist, dass die Lamellen senkrecht anstatt horizontal ausgerichtet sind und die Lichtdurchlässigkeit durch die jeweilige Ausrichtung der Lamellen dosiert und gesteuert wird. Durch die geradlinige senkrechte Form wirkt der jeweilige Raum höher und geordnet. Vertikallamellen werden häufig in Büros genutzt, weil sie bei Bildschirmarbeit als Blendschutz dienen, aber gleichzeitig genügend Licht durchlassen. Außerdem wirkt das Büro dadurch ordentlich und stilvoll. Lamellen müssen aber nicht immer einfarbig und grau sein, wie es das Klischee vermuten lässt. Heutzutage gibt es sie in verschiedensten Farben und Formen, die keine Wünsche mehr offen lassen. Lamellenvorhänge können aus unterschiedlichem Material hergestellt werden, wie besondere Textilien, Papier Kunststoff, Aluminium oder sogar Holz. Diese Materialien werden wiederum auf verschiedene Art und Weise veredelt, mit Mustern oder anderen Verzierungselementen ausgestattet oder bedruckt. All das gibt es natürlich in allen erdenklichen Farben und darüber hinaus kann man verschieden farbige Lamellen auch in einem Lamellenvorhang kombinieren. Der Kreativität sind also auch hier keine Grenzen mehr gesetzt. Dadurch lassen sich Lamellen nicht nur wunderbar im Büro einsetzen, sondern zieren auch zunehmend andere Räumlichkeiten wie Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Kinderzimmer. Denn bei der Innenausstattung und Wohngestaltung liegen klare Linien und Strukturen voll im Trend!

Formen von Lamellenvorhängen


Standard – In ihrer ursprünglichen Form sind Lamellenvorhänge rechteckig, das bedeutet Sie können normale rechteckige Fenster damit bedecken. Die Lamellen werden am oberen Rand durch eine Schiene geführt und unten meistens lediglich durch Gewichte beschwert. Um unnötiges Schaukeln zu verhindern, werden die Lamellen dabei durch kleine Kettchen verbunden, die darüber hinaus für einen gleichbleibenden Abstand und Parallelität bei der Lamellenbewegung sorgen. Eine andere Variante ist, die Lamellen auch unten zu „verspannen“, also durch eine feste Schiene zu führen.

Slope – Sie möchten Lamellen gern an einer runden Wand oder in einer Dachschräge einsetzten? Auch das ist möglich! Bei dieser Variante werden Lamellen in unterschiedlichen Längen kombiniert oder in einer Rundung angeordnet. Dadurch wird der Lamellenvorhang ohne Probleme an die äußere Form angepasst. Zu beachten ist dabei, dass die Lamellen bei schrägen Formen frei hängen müssen, da die obere und untere Kante nicht mehr parallel ist. Will man die Lamellen zusammenschieben, so muss das in die Richtung der längsten Seite geschehen, da sonst die langen Lamellen am Boden schleifen würden.

Plaford – Lamellen können auch an schrägen Fenstern, wie beispielsweise Dachfenster, angebracht werden. Dabei müssen sie natürlich ausreichend verspannt sein, um nicht durchzuhängen. Dazu werden Federn genutzt, die die Lamellen zwischen Ober- und Unterschiene gespannt halten. Werden die Lamellen quer verspannt, wirkt der Lamellenvorhang wie eine Jalousie, nur dass die Lamellen des Lamellenvorhanges wesentlich breiter sind.